Pflege, Unterhaltung und Entwicklung im Gebiet von Helme, Ohne und Wipper

Herstellung der Durchgängigkeit sowie Renaturierung und Strukturverbesserung des Hagebaches in der Gemarkung Neustadt (Am Ohmberg)

Gewässerschutz/WRRL

Stand des Vorhabens

Genehmigungsplanung

Umsetzungszeitraum

Planung 2018 bis 2022

Bau 2023 (Teilobjekt 2, Strukturverbesserung Hagebach im Bereich Steinfurt, Neustadt)

Welches Defizit besteht?

Teilobjekt 1: Hagebach zwischen dem Wirtschaftsweg Friedhofsstraße (Gewässerstationierung km 5+000,0) und der Gartenparzelle südlich von Neubleicherode (Gewässerstationierung km 7+298,4)

Bedingt durch nutzungsorientierte Eingriffe sind verschiedenen Abschnitte in einen naturfernen Zustand versetzt worden. Die ökologische Funktionsfähigkeit der Fließgewässer ist infolge dessen beeinträchtigt. Einige der Hauptdefizite im Maßnahmengebiet sind Veränderungen im Gewässerbett. Hierzu zählen diverse Abstürze und den Einbau eines Wehrbauwerkes. Andere Teilabschnitte des Gewässerverlaufs sind im Wesentlichen durch einen geraden, strukturarmen Uferstreifen gekennzeichnet.

Teilobjekt 2: Strukturverbesserung Hagebach im Bereich Steinfurt, Neustadt

Der Bereich ist im Wesentlichen durch einen geraden, strukturarmen Uferstreifen gekennzeichnet. Hier kommt es zu monotonen Strömungen und stark reduzierten Tiefenvarianz.

Was ist das Ziel?

Teilobjekt 2: Strukturverbesserung Hagebach im Bereich Steinfurt, Neustadt

Ziel ist die Entwicklung einer natürlichen Gewässeraue mit der Verbesserung der Habitate durch die Initiierung eigendynamischer Abflusszustände unter Nutzung auch der vorhandenen Altstrukturen.

Finanzierung

Das Vorhaben wird zu 100% entsprechend der aktuellen Richtlinie des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz - Förderung des Hochwasserschutzes und der Fließgewässerentwicklung in Thüringen im Rahmen der „Aktion Fluss - Thüringer Gewässer gemeinsam entwickeln“ - finanziert.

Planungsleistungen bis zur Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung)

Das vom Freistaat Thüringen geförderte Projekt wurde durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

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