
Erstellung eines integralen Hochwasserschutzkonzeptes für die Ohne im Landkreis Eichsfeld
Hochwasserschutz
TAB Projekt-Nr.: 2025-C02
Stand des Vorhabens
in Bearbeitung
Umsetzungszeitraum
2025 bis 2027
Ausgangssituation
Die Ohne ist im Sinne des Thüringer Wassergesetzes ein Gewässer 2. Ordnung.
Sie entspringt südlich von der Stadt Leinefelde-Worbis im Bereich der Ortslage Kallmerode, hier noch als „Musser“ bezeichnet, und verläuft zunächst in nördliche Richtung. Nach ca. 2,5km beginnt in der Siedlung „Beinrode“ offiziell die Ohne.
Diese verläuft zunächst südöstlich von Leinefelde entlang und durchfließt nach ca. 4 km die Talsperre Birkungen.
Die Talsperre Birkungen wird durch die Stadt Leinefelde-Worbis betrieben und unterhalten. Sie dient aktuell aus-schließlich touristischen Zwecken sowie dem Hochwasserschutz.
Weiter in östliche Richtung verlaufend durchquert die Ohne nach ca. 5 km die Ortslage Niederorschel und mündet nach ca. 1,5 km nordöstlich von Niederorschel in die Wipper (Gewässer 1. Ordnung). Unmittelbar oberhalb der Orts-lage Niederorschel befindet sich das Hochwasserrückhaltebecken (HRB) Niederorschel.
Sowohl die Talsperre Birkungen als auch das HRB Niederorschel haben einen wesentlichen Einfluss auf den Hochwasserschutz insbesondere für die Ortslage Niederorschel.
Die Ohne ist hinsichtlich der Hochwassergefährdung als Risikogewässer eingestuft. Für den gesamten Gewässerabschnitt besteht bereits ein per Rechtsverordnung festgesetztes Überschwemmungsgebiet (ÜSG).
Was ist das Ziel?
Das iHWSK stellt die grundlegende und zentrale Basis dar, um Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes zielgerichtet zu platzieren und kosteneffizient umzusetzen.
Finanzierung
Das Vorhaben wird zu 80% entsprechend der aktuellen Richtlinie des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz - Förderung des Hochwasserschutzes und der Fließgewässerentwicklung in Thüringen im Rahmen der „Aktion Fluss - Thüringer Gewässer gemeinsam entwickeln“ - finanziert.
Das vom Freistaat Thüringen geförderte Projekt wurde durch Mittel der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ kofinanziert.